Die Kuh ermöglichte dem Menschen einst die Sesshaftigkeit. Kein anderes Tier ist im Stande für den Menschen einen Nutzen zu erbringen und gleichzeitig den Standort zu verbessern. Auch heute noch stellen Rinder auf einem Biobetrieb ein wichtiges Glied zur Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit dar.
Auf dem Kleinauerhof halten wir derzeit eine Rinderherde mit rund 20 Tieren. Die Herde mischt sich aus Kühen mit ihren eigenen Kälbern, sowie männlichen Kälbern die wir aus Biobetrieben in der Umgebung zukaufen und als Ochsen halten. Im Sommerhalbjahr haben die Tiere ständigen Weidezugang. Das entspricht nicht nur der Natur des Rindes, sondern ist arbeitserleichternd und wirtschaftlich interessant. Im Winterhalbjahr halten sich die Tiere überwiegend im Laufstall auf und haben auch dort ständigen Zugang zu einem befestigten Auslauf. Gefüttert werden die Tiere im Winter mit hofeigener Silage und Heu.
Unsere Rinder erzeugen für uns hochwertigen Dung. Besonders kompostiert mit Putenmist steigert er die Bodenfruchtbarkeit. Ausserdem stellt der Rhythmus und die Gemächlichkeit der Rinder einen gewissen Ruhepol bei der Arbeit und am Hof insgesamt dar. Als Zugabe entsteht Tag für Tag hochwertiges Rindfleisch.
Wir vermarkten jährlich rund acht Jungrinder und vier Ochsen (Ochsen erst ab 2017) direkt ab Hof. Termine und alles Weitere findest du hier.